Interne und externe Personalbeschaffung: In 7 Schritten zum Mitarbeiterempfehlungsprogramm

In diesem Artikel

Was ist interne und externe Personalbeschaffung?

Die Personalbeschaffung im klassischen Kontext ist ein Teilbereich der Personalwirtschaft. Dabei kümmert sich die Personalbeschaffung um die quantitative und qualitative Personalplanung. Ziel ist es, vakante Stellen rasch, effizient und in passender Qualität zu besetzen.

Die Literatur unterscheidet zwischen interner und externer Personalbeschaffung. Besetzt ein Unternehmen offene Stellen über bestehende Mitarbeiter, so spricht man von interner Personalbeschaffung. Solche eine Besetzung erfolgt oftmals auf Basis interner Ausschreibunge. Jedoch sind nach Job und Anforderungsprofil Weiterqualifizierungsmaßnahmen notwendig.

Bei der externen Personalbeschaffung erfolgt die Besetzung der vakanten Positionen über externe Kanäle. Mögliche Optionen sind öffentliche Ausschreibungen in sozialen Medien oder auf Jobportalen sowie der Einsatz von Recruitern.

Welche Rolle spielen Mitarbeiter bei der Mitarbeitersuche?

Die eigenen Mitarbeiter sind eine oftmals wenig beachtete, wertvolle Quelle im Recruiting. Dank ihrer Kenntnis über interne Strukturen und Anforderungsprofile können Mitarbeiter Empfehlungen aussprechen oder unbekannte Potenziale identifizieren. Aufgrund ihrer Branchenkenntnis verfügen sie über ein attraktives Netzwerk. In diesem finden sich oftmals interessante und geeignete Kandidaten für bestimmte Positionen.

In 7 Schritten zum Mitarbeiterempfehlungsprogramm

Um das Netzwerk und die Vorschläge bestehender Mitarbeiter bestmöglich zu nutzen, empfiehlt sich ein digitales Mitarbeiterempfehlungssystem. Diese Systeme ermöglichen das effiziente Management von Mitarbeiterempfehlungen und steigern die Motivation der Mitarbeiter. Erfolgsentscheidend ist die interne Kommunikation und Zugänglichkeit. Sind alle Ziele klar definiert sowie einfach für alle Mitarbeiter zugänglich, so können die smarten Applikationen ihr volles Potenzial entfalten.

1. Bauen Sie Ihr eigenes Talent Scout Netzwerk auf

Für den nachhaltigen Aufbau eines erfolgreichen Netzwerkes gilt es, die richtigen Zielgruppen anzusprechen. Zudem müssen alle relevanten Stakeholder frühzeitig involviert sein. Dies erhöht die Unterstützung der Implementierung eines Programms.

Die Bekanntmachung sowie die fortlaufende Kommunikation erfolgen über vorab definierte Kanäle (z.B. über Veranstaltungen, Social Media, E-Mails oder virtuelle Launch Events). 

2. Informieren Sie alle Talent Scouts über neue Jobs

Eine präzise und kontinuierliche Kommunikation ist der Schlüssel für erfolgreiche Rekrutierung. Mitarbeiter müssen über neue Jobausschreibungen Bescheid wissen. Dafür eignen sich informelle Gespräche als auch Veranstaltungen und digitale Beiträge.

3. Legen Sie Prämien fest

Die Vergabe von Prämien für die erfolgreiche Mitarbeitervermittlung ist ein zusätzlicher Anreiz. Dadurch nimmt das Empfehlungssystem den notwendigen Schwung auf. Je nach Unternehmen lassen sich Sachprämien und Geldprämien sowie individuelle Modelle miteinander kombinieren. Schon kleine Aktivitäten machen den Unterschied aus. Studien belegen: Die Höhe der Prämie ist nicht ausschlaggebend für den Erfolg.

4. Machen Sie es Ihren Talent Scouts so einfach wie möglich Empfehlungen auszusprechen

Für maximalen Erfolg empfiehlt es sich, auf Tool-Unterstützung zu setzen. Applikationen wie Firstbird machen es Mitarbeitern einfach, Empfehlungen schnell und unkompliziert auszusprechen und im System zu speichern.

5. Stellen Sie sicher, auch passive Kandidaten interessiert zu halten

Je größer die Auswahl an Kandidaten, desto einfacher ist es, die passenden Bewerber herauszufiltern. Aus diesem Grund ist es ratsam, auch passive Kandidaten interessiert zu halten und über aktuelle Aktivitäten zu informieren (z.B. in Form eines Talent Pools) .

6. Bewerten Sie eingehende Bewerbungen

Für einen effizienten Personalbeschaffungsprozess gilt es, eingehende Bewerbungen schnellstmöglich und nach einheitlichen Standards zu prüfen und zu bewerten. Passt ein Kandidat nicht auf die ausgeschriebene Stelle, aber auf mögliche andere oder zukünftige Positionen, so lässt sich dies digital erfassen.

7. Motivieren Sie Talent Scouts durch Gamification

Unter Gamification versteht man ein Konzept. Spielerische Elemente übertragen sich auf einen spielfremden Kontext. Um diesen Vorteil auszunutzen, muss das Empfehlungssystem den Ehrgeiz und das Engagement der Mitarbeiter wecken. Zudem darf auch der Spaßfaktor nicht zu kurz kommen. Personalverantwortliche stehen in der Pflicht, Prozesse auch immer auf ihre Anreize und Potenziale zu prüfen. Dadurch erhöht sich die Anzahl der Weiterempfehlungen.

Fazit

Qualifiziertes Personal ist ein zentraler Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg eines jeden Unternehmens. Organisationen, die Empfehlungsprogramme erfolgreich realisieren, vergrößern dabei gleichzeitig ihr Talent Pool. Dies führt zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen. Der Schlüssel des Erfolgs liegt in der smarten Konzeption und kontinuierlichen Kommunikation des Programms. Dabei sind sowohl die passende IT-Unterstützung als auch der Support der Stakeholder für das Gelingen unerlässlich.

Wenn Sie tiefer in die Thematik eintauchen möchten, empfehlen wir Ihnen unseren 10 Schritte Guide zum erfolgreichen Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter Programm.

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