20190523_095600-1

Bild v.l.n.r. Silke Hackl-Hörmann, Firstbird Senior Customer Engagement Manager, Dr. Judith González, RMA Leitung Personal, Mag. Marlene Meister-Steyer, RMA Mitarbeiterin Personalentwicklung

“Be the first”, heißt es in der Werbung. Auch im Recruiting geht es vermehrt darum, der Erste zu sein. Fachkräftemangel und Bewerber-Ebbe zeigen deutlich, es benötigt neue und vorallem schnelle Wege, um passende Kandidaten für sein Unternehmen zu gewinnen.

Regionalmedien Austria (RMA) ging als eines der ersten Unternehmen den modernen Recruiting-Weg Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter und führte Firstbird 2017 ein. Die Erfolge stellten sich in wenigen Monaten ein. Im Interview verraten Mag. Marlene Meister-Steyer, RMA Mitarbeiterin Personalentwicklung und Dr. Judith González, RMA Leitung Personal, wie es ihnen bei der Implementierung des Programms erging.

 

Was hat Sie dazu bewogen ein digitales Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter Programm einzuführen?

Dr. Judith González: Es ist kein Geheimnis: Recruiting, wie wir es noch vor ein paar Jahren kannten, gibt es nicht mehr. Die Anzahl der Bewerbungen hat abgenommen. Unternehmen bieten vielversprechende Benefits. Es herrscht ein Ringen um die Besten der Besten. Als dezentrales Unternehmen suchen wir stets Mitarbeiter, die sich gut mit unseren lokalen Unternehmen identifizieren. Wir legen großen Wert auf einen kulturellen und regionalen Fit des Bewerbers.

Mag. Marlene Meister-Steyer: Unsere eigenen Mitarbeiter haben uns auf diese Idee gebracht. Einige von ihnen erzählten uns, sie wüssten jemanden der gut ins Team passt. Doch wir hatten kein Tool, keine Richtlinien im Unternehmen für Mitarbeiterempfehlungen. So recherchierte ich nach neuen Recruitingkanälen und stieß auf Firstbird. Deren MItarbeiter-werben-Mitarbeiter Programm und Vision gefiel uns, wir entschlossen: “Wir probieren das jetzt einfach aus.”

Gesagt, getan. Nach einer Testphase führten Sie im Jahr 2017 Firstbird über alle Gesellschaften hinweg ein. Wie ging es weiter?

Mag. Marlene Meister-Steyer: Wir hatten mit dem Customer Success Team von Firstbird eine Kick-Off Veranstaltung, bei der wir wertvolle Tipps für die Einführung erhielten. Wir entwickelten gemeinsam eine Prämienstrategie und wurden umfangreich in allerlei Fragen unterstützt wie z.B. “Wie kann ich die Mitarbeiter zur Teilnahme motivieren? “

Dr. Judith González: Schnell stellte sich heraus wir benötigen eine schrittweise Einführung des Programms ins Unternehmen. Den Start machte die Holding, die Bundesländer folgten. Besonders in den autonom-geführten Bundesländern mussten wir bei einigen Geschäftsführern Überzeugungsarbeit leisten und tun dies noch. Der kontinuierliche Austausch mit den Bundesland-Recruitern ist nach wie vor ein elementarer Erfolgsfaktor. Weiters kreierten wir diverse Drucksorten für unsere Mitarbeiter: Aushänge für die Küchen, Kärtchen mit Hintergrundinformationen zu Firstbird, Intranet-Berichte und Benutzer-Manuals und teilten diese und unsere Erfahrungen aus der Holding mit den anderen Bundesländern. Weiters veranstalteten wir ein “Firstbird-Event” für unsere Mitarbeiter, bei dem wir das Programm und unsere Ziele vorgestellt haben.

Wie waren die Reaktionen der Mitarbeiter?

Mag. Marlene Meister-Steyer: Zugegeben, anfangs schauten wir in verdutzte Gesichter. Doch nach dem Event, sahen wir die Motivation in den Augen unserer Mitarbeiter, ihr Team nun endlich selbst mitgestalten zu können.

Welche konkreten Herausforderungen gab es?

Dr. Judith González: Als digital-affines Unternehmen entstand die Frage, warum wir ein eigenes Tool benötigen, können wir doch Stellenanzeigen auf unseren Plattformen integrieren. Der Mehrwert der uns ein digitales Mitarbeiterempfehlungsprogramm bringt, war anfangs nicht für alle sichtbar. Dies verlangte von uns Aufklärung und gezielte Kommunikation.

Mag. Marlene Meister-Steyer: Manche Mitarbeiter führten kritisch an, sie wollen nicht ihre privaten Social Media Accounts dafür nutzen. Dies respektierten wir.

Dr. Judith González: Es zeigte sich auch, dass die jeweilige Geschäftsführung der Bundesländer einen großen Einfluss auf die Mitarbeitermotivation hat. Wenn diese nicht voll und ganz hinter unserer Vision standen, waren auch die Mitarbeiter schwer zu begeistern.

Mag. Marlene Meister-Steyer: Es zeigt sich auch, dass Mitarbeiter sehr vorsichtig beim tatsächlichen Empfehlen von Bewerbern sind, da sie die Bewerber manchmal nicht gut genug kennen und nicht ihre Hand ins Feuer legen wollen. Auch hier mussten wir klar kommunizieren: Ab der Empfehlung liegt die Wirkung des Bewerbers rein beim Bewerber.

Wie konnten diese Herausforderungen überwunden werden?

Dr. Judith González: Das Zauberelixier ist die Kommunikation. Miteinander reden, reden und nochmal reden. Der persönliche Kontakt zwischen uns und den Mitarbeitern konnte viele Hemmungen und anfängliche Bedenken lösen. Wir präsentieren unseren Geschäftsführern in regelmäßigen Abständen aktuelle Statistiken zur Tool-Performance. Darüber hinaus waren und sind wir nach wie vor im ständigen Kontakt mit Firstbird, die stets eine Lösung und praktische Tipps parat haben.

 

Was hat sich seit der Einführung von Firstbird getan?

Mag. Marlene Meister-Steyer: Firstbird hat sich bei uns als erfolgreicher Recruiting-Kanal etabliert. Bis dato wurden 14 Personen über Firstbird eingestellt. Mittlerweile haben wir Firstbird auch an unser Recruiting-Tool angebunden, wodurch kaum Mehraufwand beim Veröffentlichen von Stellen bzw. beim Bewerber-Handling entsteht.

Dr. Judith González: Weiters sind wir überzeugt bzw. belegen es auch zahlreiche Studien, dass Bewerber-Empfehlungen in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen werden. Wir spüren auch seit einem Jahr in Foren und Austauschgruppen, dass es ein State-of-the-Art Thema geworden ist. Waren wir anfangs noch die einzigen, die sich damit beschäftigt haben, so beschäftigt sich jetzt die ganze Branche damit.

Gibt es etwas, dass Sie unseren Kunden, aber auch all jenen, die den Schritt zu einem digitalen Mitarbeiter- werben-Mitarbeiter Programm wagen möchten, auf den Weg mitgeben wollen?

Dr. Judith González: Holen Sie von Beginn an alle Zielgruppen des Unternehmens ins Boot, um Skepsis und Bedenken zu verstehen. Respektieren Sie die Wünsche ihrer Mitarbeiter, falls diese nicht ihren privaten Social Media Account nutzen möchten und überlegen Sie sich vorab eine interne Kommunikationsstrategie.

Mag. Marlene Meister-Steyer: Seien Sie sich bewusst, es ist mit einer einmaligen Implementierung des Programms nicht getan, eine fortlaufende Kommunikation im Unternehmen ist wichtig. Vor allem bedarf es einer persönlichen Beratung und Unterstützung seitens des Anbieters. Mit Firstbird haben wir diesen Partner gefunden.

Wenn Sie jetzt noch mehr über die konkreten Kommunikationsmaßnahmen von RMA wissen möchten, laden Sie hier das vollständige Interview als Webinar herunter.

 


 

Über Regionalmedien Austria

Die Regionalmedien Austria (RMA) stehen österreichweit für lokale Nachrichten aus den Regionen und vereinen unter ihrem Dach insgesamt 126 Zeitungen der Marken bz-Wiener Bezirkszeitung, Bezirksblätter Burgenland, Niederösterreich, Salzburg und Tirol, meine WOCHE Kärnten und Steiermark, der Kooperationspartner BezirksRundschau Oberösterreich und RZ Regionalzeitungen Vorarlberg sowie acht Zeitungen der Kärntner Regionalmedien und den Grazer. Online bieten die Portale meinbezirk.at, grazer.at und kregionalmedien.at lokale und regionale Inhalte.

 

Wollen Sie mehr über Firstbird erfahren?

Kontakt aufnehmen

Scroll to Top
Logo-negativ
Nachricht wurde gesendet
Wir melden uns in Kürze