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User Generated Content in Recruiting
Picture of Verfasst von  Julia Warisch

Verfasst von Julia Warisch

Warum User-Generated-Content im Recruiting ein Muss ist

52% der Kommunikations- und HR-Teams nutzen regelmäßig User-Generated-Content (UGC) im Recruiting über alle Kanäle hinweg.[1] Um im War for Talents gegen diese Unternehmen anzukommen und mit der eigenen Arbeitgebermarke herauszustechen, darf UGC in der Strategie nicht fehlen.

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User-Generated-Content (auch Employee-Generated-Content genannt) sind Inhalte, die Mitarbeitende im Unternehmen in den Fokus stellen und von diesen erstellt werden, um die Arbeitgebermarke nach außen zu tragen. In Form von Blogartikeln, Videos, Fotos und Mitarbeitendenzitaten wird UGC auf unterschiedlichen Kanälen veröffentlicht. Neben der Karriereseite sind es vor allem soziale Netzwerke, aber auch Newsletter oder automatisierte E-Mails, in denen diese Inhalte an potenzielle Bewerbende ausgespielt werden. Die Integration von UGC in die Talent Acquisition Strategie bringt einige Vorteile für das Unternehmen und das Recruiting mit sich. Die sechs wichtigsten haben wir hier für Sie zusammengefasst.

1. UGC ist glaubwürdig und authentisch

Weil UGC von Mitarbeitenden aus dem Unternehmen produziert wird, vermitteln die Inhalte eine authentische und glaubwürdige Sichtweise auf die Arbeits- und die Unternehmenskultur. Aus diesem Grund wird UGC im Gegensatz zu vom Unternehmen produzierten Inhalten 2,4 Mal öfter als authentisch bezeichnet.[2] UGC im Recruiting bietet potenziellen Bewerbenden einen Einblick in die Unternehmensrealität und beweist damit, dass die Versprechen des Unternehmens ehrlich sind. Die Erfahrungsberichte der Mitarbeitenden schaffen dabei Vertrauen bei der Zielgruppe und bauen Glaubwürdigkeit auf. Wollen Sie auch authentische Einblicke in die Unternehmenskultur geben, bieten sich kurze Videos an, die Mitarbeitende einen Tag im Unternehmen begleiten. Diese können anschließend auf Instagram, Facebook oder der Karriereseite veröffentlicht werden.

2. UGC verbessert das Employer Branding

Die Integration von UGC in die Recruiting-Strategie stärkt auch die Employer Branding Initiativen. Durch das Einbeziehen der Mitarbeitenden in die Erstellung der Inhalte, wird Recruiting und Employer Branding zur persönlichen Angelegenheit. Nicht nur für potenzielle Bewerbende, sondern auch für die teilnehmenden Mitarbeitenden. Mit der richtigen Motivation freuen sich diese darüber, ihre Expertise und ihre Erfahrungen anderen mitzugeben und teilen deshalb die fertigen Inhalte später auch mit ihrem persönlichen Netzwerk online. Das steigert die Reichweite der Arbeitgebermarke und ermutigt potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten, sich auf offene Positionen zu bewerben. Mal abgesehen davon kommt User-Generated-Content im Recruiting auch den Erwartungen und Wünschen der Talente entgegen, von denen 56 % mehr Fotos und Videos der Mitarbeitenden eines Unternehmens sehen möchten.[2] Wie wäre es also, Fotos des letzten Team-Events oder ähnliches mit der Online-Community zu teilen?

3. UGC erhöht die Reichweite und Sichtbarkeit online

User-Generated-Content ist im Recruiting vielseitig einsetzbar. Neben der eigenen Karriereseite können Sie die Inhalte auch über die Sozialen Medien verbreiten oder in das Bewerbungsportal integrieren. Dabei hilft UGC nicht nur, die richtige Botschaft zu kommunizieren, sondern verbessert gleichzeitig auch wichtige Kennzahlen. 45 % der Marketing-Mitarbeitenden sind sich sicher, dass UGC die allgemeinen Social Media Statistiken des Unternehmens wie Reichweite, Engagement und Follower*innen-Zahl erhöht.[3] Diese Zahlen in den sozialen Netzwerken sind insofern wichtig, als 76 % der Nutzer*innen Marken, wie auch die Arbeitgebermarke, über diesen Kanal entdecken.[4] Steigern Sie also die Reichweite Ihrer Social Media Posts, wird die Botschaft Ihres Unternehmens auch an mehr Menschen kommuniziert, was die Chance erhöht, die richtigen Talente für offene Positionen zu finden.

4. UGC spart Kosten in der Erstellung der Inhalte

Die Erstellung von UGC im Recruiting erfordert in der Regel keine hohen finanziellen Investitionen. Da die eigenen Mitarbeitenden die Inhalte produzieren, benötigt es keine Unterstützung durch externe Agenturen oder Freelancer*innen, was die Produktion kostengünstiger macht. Auch die notwendige technische Ausstattung ist relativ leicht zu finanzieren. Während Mitarbeitende Blogartikel an jedem dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Computer verfassen können, sind für die Erstellung von Fotos und Videos für die sozialen Netzwerke lediglich ein Smartphone und eine kostengünstige Bearbeitungssoftware oder -app nötig. Mit UGC können Unternehmen ihre Produktionskosten für Inhalte im Employer Branding reduzieren und dennoch die richtigen Talente erreichen und von sich als Arbeitgeber*in überzeugen.

5. UGC bringt qualitativ hochwertige Bewerbungen

Mit der höheren Authentizität des User-Generated-Content im Recruiting erhalten Bewerbende von Beginn ihrer Candidate Journey an realistische Einblicke in das Unternehmen und die Arbeitskultur. Dadurch wissen potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten, was die Arbeit im Unternehmen mit sich bringt und können daher besser einschätzen, ob die Arbeit dort zu den eigenen Werten passt und sie passende Mitarbeitende für die offenen Positionen sind. Damit steigt die Qualität der Bewerbungen, weil die Bewerbenden einen höheren Cultural Fit mitbringen. In weiterer Folge erwarten neue Mitarbeitende keine bösen Überraschungen am ersten Tag in der neuen Position, was die Mitarbeiterbindung erhöht und die Fluktuationsrate kurz nach Einstellung senkt.

6. UGC stärkt die Mitarbeiterbindung

Nicht nur neue Mitarbeitende fühlen sich nach Einstellung durch die offene Kommunikation im Bewerbungsprozess an das Unternehmen gebunden. Die Nutzung von User-Generated-Content im Recruiting steigert auch die Mitarbeiterbindung bestehender Mitarbeitender. Während sie vor der Kamera stehen, Artikel schreiben und ihre Erfahrungen und Geschichten teilen, erfahren Sie vom Unternehmen Wertschätzung. Dieses Gefühl bindet die Mitarbeitenden enger an Sie als Arbeitgeber*in, weshalb sie länger im Unternehmen bleiben werden.

So nutzt Primark eine UGC-Strategie, um die besten Talente anzuziehen

Der Modekonzern Primark setzt seit einiger Zeit User-Generated-Content im Recruiting auf Instagram ein, um in neuen Märkten der Zielgruppe junger Talente authentische Einblicke in das Unternehmen zu geben. Dabei beleuchtet das Unternehmen die Arbeit verschiedener Tätigkeitsbereiche und stellt Abteilungen vor, die außerhalb des Konzerns wenig bekannt sind. Mit dieser Strategie konnte Primark seit Beginn der Kampagne bereits große Erfolge auf Instagram einfahren:

  • 115 % Steigerung der Follower*innen-Zahl auf Instagram
  • 98 % Steigerung der Interaktionsrate
  • 52 % Steigerung der Click-Through-Rate

Doch weil aller Anfang schwer ist, haben wir in unserem Whitepaper “Mit User-Generated-Content eine attraktive Employer Brand gestalten” für Sie zusammengefasst, wie Primark diese Strategie im Unternehmen umgesetzt hat. Dazu geben wir Ihnen eine Schritt-für-Schritt Anleitung, wie Sie noch heute Ihre UGC-Strategie beginnen können. Laden Sie das Whitepaper gleich kostenlos herunter.

Quellen

1: TINT. 2022. Guide to Employee-Generated Content: What Is It, Why You Need It, and How To Do It. Zugegriffen am 31. Juli 2023 über https://www.tintup.com/blog/employee-generated-content/

2: Stackla. 2019. “Bridging the Gap: Consumer & Marketing Perspectives on Content in the Digital Age”. Zugegriffen am 31. Juli 2023 über https://www.businesswire.com/news/home/20190220005302/en/Stackla-Survey-Reveals-Disconnect-Content-Consumers-Marketers

3: TINT. 2017. 9 Things We Learned From Our User Generated Content Study. Zugegriffen am 31. Juli 2023 über https://www.tintup.com/blog/9-things-learned-2018-user-generated-content-report/

4: TINT. 2023. The State of Social & User-Generated Content 2023. Zugegriffen am 31. Juli 2023 über https://www.tintup.com/state-of-social-user-generated-content/

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