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Radancy Blog

Stellenanzeigen richtig schreiben; Stellenausschreibungen ansprechend gestalten
Picture of Verfasst von  Julia Warisch

Verfasst von Julia Warisch

Die Do’s & Don’ts der Stellenanzeige: So gelingt die erfolgreiche Job-Ausschreibung

Aus Firstbird wird Radancy.

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2022 gab es im Jahresdurchschnitt in Deutschland zirka 850.000 ausgeschriebene Jobs; 2023 werden zirka 770.000 erwartet[1]. Zu jeder dieser Positionen gibt es auch eine passende Stellenausschreibung, die die richtigen Talente anziehen soll. Diese Aufgabe scheint oft unterschätzt, denn laut einer Softgarden Studie haben 73,1 % der Jobsuchenden sich schon einmal gegen eine Bewerbung bei einem Unternehmen aufgrund einer schlechten Stellenanzeige entschieden[2]. Damit Ihre Stellenausschreibungen also nicht der Grund für ausbleibende Bewerbungen sind, haben wir hier fünf Do’s und Don’ts der Stellenanzeige für Sie zusammengefasst und geben Ihnen Tipps zu den sechs essentiellen Informationen, die in keiner Job-Ausschreibung fehlen dürfen.

Die Do’s und Don’ts der Stellenanzeige

Don’t: Aus Unternehmenssicht schreiben
Do: Die Ausschreibung aus Bewerbendensicht erstellen

Die Zeiten, in denen Unternehmen einen Job ausschreiben und die Bewerbungen anschließend automatisch in hohen Zahlen einlangen, sind spätestens seit dem Aufkommen des Fachkräftemangels vorbei. Stattdessen sind es immer häufiger die Unternehmen, die um die Aufmerksamkeit der besten Talente kämpfen. Um diese zu gewinnen, empfiehlt es sich daher, die Stellenanzeige aus Bewerbendensicht statt aus Unternehmenssicht zu verfassen. Versetzen Sie sich in die Rolle der Bewerbenden und überlegen Sie, welche Informationen Ihnen wichtig wären und wie Sie diese am erfolgreichsten kommunizieren. Mit den Zielen und Bedürfnissen der passenden Kandidatinnen und Kandidaten im Hinterkopf erstellen Sie leichter eine erfolgreiche Stellenanzeige.

Don’t: Das Unternehmen nicht vorstellen
Do: Das Unternehmen bei Kandidatinnen und Kandidaten bewerben

Der Betrieb und seine Unternehmenskultur werden für Bewerbende bei der Jobauswahl immer wichtiger. Laut einer Stepstone Studie ist die Unternehmenskultur für 97 % der Fachkräfte ein wichtiger Aspekt bei der Wahl des arbeitgebenden Unternehmens[3]. Kandidatinnen und Kandidaten fragen sich, ob die Unternehmenskultur zur eigenen Persönlichkeit passt und das Unternehmen die gleichen Werte vertritt wie sie selbst. Diese Informationen sollten in aller Kürze in einer Unternehmensbeschreibung skizziert werden, um sich selbst als Unternehmen bei den Talenten zu bewerben und diese zu einer Bewerbung für die ausgeschriebene Position zu bewegen.

Don’t: Aufgaben der ausgeschriebenen Position nicht nennen
Do: Die wichtigsten und häufigsten Aufgaben präzise auflisten

Damit sich potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten ein Bild von der Position machen und sich für eine Bewerbung entscheiden können, benötigen sie einen Überblick über die Aufgaben und Verantwortlichkeiten des ausgeschriebenen Jobs. Diesen geben Sie den Talenten am einfachsten, indem Sie die wichtigsten und häufigsten Aufgaben der Stelle präzise in einer Bulletpoint-Liste zusammenfassen. Vor allem die präzise Formulierung ist den Jobsuchenden wichtig[2]. Die Bulletpoints erleichtern das Lesen der Ausschreibung für die Bewerbenden, wodurch sie sich schneller ein Bild der ausgeschriebenen Positionen machen können.

Don’t: Unrealistische Anforderungen an Bewerbende
Do: Must-Haves und Nice-to-Haves

Während des Erstellens der Anforderungen an die Kandidatinnen und Kandidaten einer ausgeschriebenen Stelle tendieren Manager*innen und Recruiter*innen häufig dazu, eine Person zu beschreiben, die alle Probleme in der Position lösen kann. Doch ist diese Vorstellung realistisch? Gibt es am Arbeitsmarkt Talente, die alle diese Anforderungen erfüllen können? Wahrscheinlich nicht. Diese unrealistischen Anforderungen haben fatale Folgen, denn auch passende Bewerbende fühlen sich durch die Liste abgeschreckt und entscheiden sich gegen eine Bewerbung für die Position. Es empfiehlt sich daher, einen Schritt zurück zu machen und in den Anforderungen an die Bewerbenden realistisch zu bleiben. Eine Unterscheidung in Must-Haves und Nice-To-Haves kann dabei helfen. Dabei wird unterschieden zwischen Dingen, die Bewerbende unbedingt mitbringen müssen, und Eigenschaften und Ausbildungen, die ein Vorteil wären, aber nicht zwingend für die Position notwendig sind.

Don’t: Die Seite nicht für mobile Endgeräte optimieren
Do: Responsive Design anwenden

Smartphones nehmen eine immer zentralere Rolle in unserem Leben ein – so auch bei der Jobsuche. Bereits 2015 hat jede*r Dritte schon einmal auf dem Smartphone nach einem neuen Job gesucht[4] – Tendenz steigend. Die Zahl zeigt bereits, wie wichtig es ist, Stellenanzeigen über das Responsive Design auch für mobile Endgeräte zu optimieren. Das bedeutet, dass die Webseite auf jedem Gerät mit beliebiger Bildschirmgröße angepasst und vor allem ansprechend angezeigt werden kann. Damit verhindern Sie, dass potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten aufgrund einer unübersichtlichen Ansicht auf dem Smartphone die Stellenausschreibung übersehen.

So sieht die perfekte Stellenanzeige aus

Nachdem die Do’s und Don’ts geklärt sind, stellt sich die Frage, wie eine erfolgreiche Stellenanzeige aufgebaut wird. Dabei folgt die Ausschreibung dem im Marketing altbewährten AIDA-Prinzip. Demnach wird zuerst die Aufmerksamkeit der potenziellen Bewerbenden angezogen (Attract), dann das Interesse am Unternehmen und der ausgeschriebenen Position geweckt (Interest), bevor anschließend ein Bedürfnis für die Arbeit im Unternehmen erzeugt (Desire) und ein Call-to-Action, also der Aufruf zur Bewerbung, gesetzt wird (Act).

Die folgenden Informationen sollte Ihre Stellenausschreibung jedenfalls beinhalten:

Job-Titel

Wie oben bereits beschrieben, sollte der Job-Titel der ausgeschriebenen Position präzise formuliert und leicht verständlich sein. Ziehen Sie dabei in der Branche gängige Titel den kreativen vor. Zum einen können sich potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten darunter etwas vorstellen und können so entscheiden, ob die Position zu ihnen passt. Zum anderen suchen Jobsuchende nach diesen konkreten Job-Titeln und erhalten dann zuerst die Ausschreibungen, die diese Titel beinhalten. Erst danach werden Ausschreibungen mit verwandten Begriffen angezeigt.

Unternehmensinformationen

Potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten möchten wissen, bei welchem Unternehmen sie sich bewerben würden. Daher sollten die wichtigsten Unternehmensinformationen wie die Branche, die angebotenen Produkte und Dienstleistungen oder auch einzelne Aspekte der Unternehmenskultur in diesem Bereich erläutert werden. Jobsuchende sollen hier ein erstes Gefühl für die Werte des Unternehmens erhalten.

Job-Beschreibung

Die Beschreibung der offenen Position ist laut einer Softgarden Studie für 39,9 % der potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten der wichtigste Teil einer jeden Stellenausschreibung2 und sollte daher unbedingt enthalten sein. Darin wird die Position im Kontext des Unternehmens eingebettet und beschrieben, welches übergeordnete Ziel Mitarbeitende an dieser Stelle haben und in welchen Abteilungen mitgearbeitet wird.

Aufgaben

Wie der Name bereits erahnen lässt, werden hier die wichtigsten Aufgaben der ausgeschriebenen Stelle skizziert. Um die Lesefreundlichkeit für potenzielle Bewerbende zu erhöhen und so eine attraktive Stellenanzeige zu gestalten, sollte dieser Teil im besten Fall mit Bulletpoints formatiert sein. Denn diese sind leicht zu überfliegen und bieten damit den Talenten eine gute Übersicht über die Position.

Anforderungen

Natürlich dürfen die Anforderungen des Unternehmens an potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten nicht fehlen. Diese sollten ebenfalls in Bulletpoints dargestellt werden und wie oben bereits beschrieben keine unrealistisch lange Liste der Eigenschaften der perfekten Kandidatin oder des perfekten Kandidaten sein. Oft hilft, wie bereits in diesem Blogartikel erwähnt, eine Unterteilung in Must-Haves und Nice-to-Haves.

Gehalt

Eine Angabe zur Vergütung für die ausgeschriebene Stelle ist für die potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten wichtig. Laut Statista würden sich 60 % der Jobsuchenden eher um eine Stelle bewerben, die eine Gehaltsangabe in der Ausschreibung hat, als um eine vergleichbare Position ohne Gehaltsangabe[5]. Dabei kann diese Information ein Mindestgehalt oder auch ein Gehaltsbereich sein.

Die perfekte Stellenanzeige steht – und jetzt?

Die Stellenausschreibung ist geschrieben, optimiert und bereit, veröffentlicht zu werden. Und jetzt? Verbreiten Sie die Neuigkeit über offene Positionen auf allen, Ihrem Unternehmen zur Verfügung stehenden, Kanälen. Auf der Webseite, in den sozialen Netzwerken und auf etwaigen Jobbörsen. Doch ein Kanal wird häufig übersehen: Die Netzwerke der eigenen Mitarbeitenden. Mit Hilfe eines digitalen Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Programms wie den Radancy Referrals erhalten alle Mitarbeitenden bei Veröffentlichung eines neuen Jobs eine Benachrichtigung und können diesen dann mit ihrem Netzwerk teilen.

Gleich und gleich gesellt sich gern – deshalb erreichen Sie über Ihre Mitarbeitenden die Talente, die zu Ihrem Unternehmen passen. Dieser Cultural Fit der Kandidatinnen und Kandidaten wird Ihnen anschließend mit einer Empfehlung von Ihren eigenen Mitarbeitenden, die Ihre Unternehmenskultur bestens kennen, noch einmal bestätigt. Damit besetzen Sie offene Stellen bis zu 30 Prozent schneller.

Fazit

Eine erfolgreiche Stellenanzeige motiviert die besten Talente, sich bei Ihnen für die ausgeschriebene Position zu bewerben. Achten Sie also darauf, Ihre Stellenausschreibungen gut zu strukturieren, mit passenden Überschriften zu versehen und darin klar und verständlich zu kommunizieren. So lässt die Ausschreibung bei den potenziellen Bewerbenden keine Fragen offen und einer passenden Bewerbung steht nichts mehr im Weg.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre perfekte Stellenausschreibung mit Hilfe von Mitarbeiterempfehlungen noch mehr passende Talente erreicht – in unserer Infografik Mitarbeiterempfehlungen sind ein unterschätzter Recruiting-Kanal.

Quellen

[1] Statista. (2023). Bestand an gemeldeten offenen Arbeitsstellen in Deutschland im Jahresdurchschnitt von 2011 bis 2023. Abgerufen am 24.05.2023 von https:\/\/firstbird.com//de.statista.com/statistik/daten/studie/2903/umfrage/jahresdurchschnittswerte-des-bestands-an-offenen-arbeitsstellen/

[2] Softgarden. (2018). Stellenanzeigen aus Kandidatensicht. Abgerufen am 23.05.2023 von https:\/\/firstbird.com//go.softgarden.com/de/study/stellenanzeigen-kandidatensicht/

[3] Stepstone. (2018). Das Erfolgsgeheimnis der Jobsuche. Abgerufen am 24.05.2023 von https://www.stepstone.de/e-recruiting/wissen/das-erfolgsgeheimnis-der-jobsuche/

[4] Karriere.at. (2015). Mehr Kandidate durch Mobile Recruiting. Abgerufen am 30.05.2023 von https:\/\/firstbird.com//content.karriere.at/uploads/images/210415_whitepaper_mobile_recruiting.pdf

[5] Statista. (2022). Würden Sie Sich eher auf eine Stellenanzeige mit oder ohne Information zur Vergütung bewerben, wenn es sich dabei um denselben Job handelt?. Abgerufen am 30.05.2023 von https:\/\/firstbird.com//de.statista.com/statistik/daten/studie/965868/umfrage/umfrage-zu-stellenanzeigen-mit-und-ohne-information-zur-verguetung/

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