5-Tipps-für-optimales-Hochschulmarketing

Über Millennials, Digital Natives oder die Generation Y kann man sagen was man will, Fakt ist, dass diese jungen Erwachsenen nicht nur eine der größten Generationen der Geschichte bilden, sondern sich auch rasant zu hochqualifizierten Arbeitskräften entwickeln, die ein Know-How vorweisen können, das man so noch nicht gesehen hat. Aus diesem Grund muss Hochschulmarketing exakt an deren Bedürfnisse, Vorlieben und Erwartungen, die sie an ein Unternehmen richten, angepasst werden.

Traditionelles Hochschulmarketing, wie Messestände oder Kleinanzeigen sind von gestern und entsprechen nicht dem modernen Geist der Generation Y. Unternehmen müssen mit ihren Hochschul-Aktivitäten am Puls der Zeit bleiben und auf die veränderte Wahrnehmung des Karriere- und Lebensbegriffes der Millennials reagieren.

Es folgen 5 Ratschläge, die den Weg zum optimalen Hochschulmarketing ebnen:

Individuelle Ansprache beim Hochschulmarketing

Millennials sind mit personalisierter Werbung, automatisch synchronisierten Bankdaten beim Kauf in Online – Shops und Ein – Klick – Funktionen  auf Webseiten und Apps aufgewachsen. Sie sind persönlichkeitsgetrieben und gehen davon aus, dass man sie ihrem sozialen Umfeld sowie ihrem professionellen Netzwerk zuordnen kann.

Der Einsatz von geografisch segmentierten E-Mails oder Werbungen auf Facebook mit direkten Handlungsaufforderung (zum Beispiel: “Besuche unsere Webseite” oder “Lerne unser Team kennen”) gibt sofort den Impuls, sich zumindest online mit einem Unternehmen auseinanderzusetzen. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Vermarktung von Jobs an die Interessen der Studenten anzupassen. So können zum Beispiel in praktikumsintensiven Zeiten der Studienlaufbahn Anzeigen direkt in Studenten-Gruppen auf Facebook geschaltet werden. Ein persönlicher Zugang zu Studenten erfüllt eine der Rahmenbedingungen, die ausschlaggebend für eine Bewerbung der Nachwuchskräfte aus der Generation Y sind.

Onlinepräsenz als Grundsatz im Hochschulmarketing

Fast alle Studierenden nutzen ihr Smartphone als primäres Endgerät – auch während der Vorlesungen. Es liegt auf der Hand, dass die Generation Y ihr Smartphone auch verwendet, um Firmenwebseiten zu besuchen, sich Informationen zu Jobs einzuholen und sich online zu bewerben. Die Optimierung für Mobilgeräte zählt somit zu den wichtigsten Aspekten der Onlinepräsenz von Unternehmen, insbesondere gilt das für die Fachabteilungen rund um das Recruiting.

Des Weiteren sticht diese Generation durch ihre extreme Aktivität in sozialen Netzwerken hervor. Somit ist eine Intensivierung der Social-Media-Aktivitäten eines Unternehmens nicht wegzudenken. Weiters sind Newsletter-Anmeldungen eine effektive Möglichkeit, um die E-Mail-Datenbanken zu erweitern und potenzielle Kandidaten laufend über Neuigkeiten und Stellenangebote zu informieren.

Alumni als Botschafter im Hochschulmarketing

Der “Deloitte Studenten Monitor” zeigt, dass 44% der Millennials bei der Wahl ihres Jobs Wert auf ein positives Arbeitsklima legen. Mitarbeiter, die Alumni einer Universität sind, besitzen großes Potenzial als Botschafter im Hochschulmarketing. Sie verkörpern glaubhaft die Unternehmensmarke und geben Studenten persönliche Einblicke in die Arbeitswelt. Alumni können Studenten dabei unterstützen, sich ein Bild über das Arbeitsklima eines Unternehmens zu machen, um zu prüfen, ob sie sich damit identifizieren können. Facebook als Live-Ticker aus dem Büro; das LinkedIn Forum als interaktives Austauschzentrum; Instagram als PR-Mittel für Firmenevents – die digitale Medienwelt bietet vielfache Möglichkeiten, Studenten mit der eigenen Unternehmenskultur vertraut zu machen.

Überzeugungskraft durch Mitspracherecht

Laut einer Studie des Zukunftsinstituts sind für 43% der Millennials Mitbestimmungsmöglichkeiten im Unternehmen, ein wichtiges Kriterium bei der Job-Entscheidung. Unternehmen überzeugen ihre Nachwuchskräfte, indem sie gezielt die Bereiche präsentieren, bei denen die Stimme der Mitarbeiter gefragt ist. Insbesondere das Personalwesen bietet optimale Voraussetzungen für die Einbeziehung von Mitarbeitern (Stichwort: Mitarbeiterempfehlungen). “Bewirb dich über diesen Link. Ich kann dich mit meiner persönlichen Stimme unterstützen” – solche Facebook-Beiträge von Mitarbeitern haben eine enorme Wirkungskraft bei den Nachwuchstalenten, die viel Wert auf  ein Mitspracherecht legen. 

Stabile Hochschul-Netzwerke

Hochschul-Netzwerke bestehen aus Studenten, Alumni, Fakultätsmitgliedern und der Administration und haben einen erheblichen Einfluss darauf, bei welchen Firmen sich Studenten in Zukunft bewerben. Im Zuge ihrer Hochschul-Aktivitäten sollten Unternehmen Meinungsbildner, die sich aktiv auf Social Media und am Campus einbringen, als Botschafter für sich gewinnen. Durch ihre einflussreiche Position an Universität erzeugen sie ein positives Markenbild, können sich mit Studenten austauschen und Empfehlungen generieren. Diese Empfehlungen können mittels Mitarbeiterempfehlungsprogrammen gemanaged werden. Die Empfehlung eines neuen Bewerbers durch einen Botschafter sollte mit einfallsreichen Prämien ausgezeichnet werden, die den Campus-Spezialisten motivieren, weiterhin im Auftrag des Unternehmens zu handeln.

Recruiting-Methoden müssen besonders bei der Einstellung von Studenten am Puls der Zeit bleiben. Digitale Mitarbeiterempfehlungsprogramme wie Firstbird helfen Recruitern dabei, ihrem Unternehmen und ihren Jobs ein modernes Bild zu verleihen. Mit einer kostenlosen Testphase kannst du deinen Hochschulaktivitäten einen neuen Aufschwung verleihen.   

 

 

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